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A Study in Frizz.

Meine Haare sind für mich ein Thema, seit ich denken kann. Die frühen Erinnerungen starten bei endlosen Kämpfen und Kinderweinen, wenn meine Mutter versuchte, mir die Haare zu bürsten, führen über erste Schritte auf dem “Ich kümmere mich da jetzt selber drum, damit das nicht immer so ein Drama ist”- Weg, über die “Locs are the best thing to avoid the lack of products in this country”- Avenue hin zur “Es gibt ein Natural Hair Movement? Vielleicht ist das das, was ich immer gesucht habe, ich kämme mir jetzt meine Locs raus”-Entscheidung. Und voila, fast vier Jahre und diverse Farbexperimente später, sitze ich nun hier und erzähle euch, wie mein Washday aussieht. Wer hätte das gedacht?! Schon seit ich im März vor vier Jahren anfing, meine Locs auszubürsten, ganz glamourös mit Gabel und Billo-Conditioner (style is kinda my thing), habe ich es genossen, Natural Hair Videos auf Youtube zu schauen. Meine damaligen Favoriten waren unter anderem Taren Guy (wir haben eine recht ähnliche Haarstruktur) und Naptural85 (liebe ich bis heute sehr). Für mich war das …

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Neues Jahr und so.

Da ist es also, dieses 2017. Es hätte für meinen Geschmack mit weniger Rassismus anfangen können, aber vermutlich lässt sich das über 90% meiner Erfahrungen sagen. Ich bin gespannt und werde 2016 aus diversen Gründen sicherlich nicht vermissen. Trotzdem haben sich im letzten Jahr Dinge angesammelt, die ich doch gern als positiv benennen möchte! Da wären zum einen die Menschen, die mich beeinflusst haben. Viele meiner Twitterherzen, vor allem aber meine Herzfrau, die ich nicht mehr missen möchte. Unsere gemeinsame Zeit begann mit rasanten, gewagten Entscheidungen, wie zum Beispiel dem gemeinsamen Tattoo und der zügigen Entscheidung aus der 800km Beziehung eine in der selben Stadt zu machen und wurde stets von dem Gefühl begleitet, dass es einfach passt. Am Meisten beeinflusst hat mich sicherlich meine Lieblingsfreundin Ringelmiez, die mit ihrer Entscheidung, besser für sich und ihre Gesundheit zu sorgen, auch in mir endlich den letzten Stein ins Rollen brachte, dieses Thema anzugehen, um das ich schon so lange herumschleiche. Nach einem halben Jahr und einem sehr viel aktiveren und freudigeren Körpergefühl kann ich sagen, dass ich …

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Erster Weihnachtshauch

Tja, da stolpert man grade noch so durch den Herbst, fängt sich eine Magenschleimhautreizung und zack- am Sonntag ist schon der erste Advent. Ich konnte den November aber trotz Krankheit wirklich genießen. Es gab ausreichend Nebel, Regen, Sturm und wirklich alles, was ungemütlich draußen ist, aber es dafür umso schöner drinnen macht. Also habe ich das Wochenende genutzt um die erste Weihanchtsdeko einziehen zu lassen. Und der Baum steht auch schon! Darüber hinaus habe ich endlich mal die mit Tafelfarbe gestrichene Schaltafel an die Wand gebracht, zu der mich die Wahnsinnstafeln von Bianca inspiriert haben- ihr Blog lese ich wirklich schon Jahre lang und bin immer wieder von ihrem Stil begeistert. Nach einer genaueren Sichtung meines kleinen -hust- Weihnachtsbaumschmuckbestands, haben wir beschlossen, dass unser Baum dieses Jahr weiß-rot wird. Leider hatte ich zu wenig roten Schmuck, da musste ich noch welchen kaufen 😀 Aber die Fotos vom Ergebnis zeige ich dann mal, wenn alles hängt!

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Fülle

Zu den Dingen, die ich im Herbst am allerliebsten tue, gehören lange Spaziergänge im bunten Wald, bei strahlendem Sonnenschein oder auch dichtem Nebel und verhangenem Himmel. Ich liebe einfach jede Facette des Herbstes. Und so streife ich im Herbst gern herum und sammle dabei hübsche Dinge. Ich mag die Fülle des Herbstes, an jeder Ecke könnte ich stehen bleiben und diese Fülle in mich aufnehmen. Bucheckern, Eicheln, Maronen, Kastanien, Haselnüsse, bunte Blätter, der Wald quillt über vor Schätzen, die es zu entdecken gilt. Und dann nach Hause kommen und heiß duschen oder in die Badewanne gehen. Ein heißer Tee, ein leckerer Eintopf, ein gutes Buch oder ein Film. So könnte es für meinen Geschmack immerzu sein. Große Herbstliebe.

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Herzfrühstück

Meist frühstücke ich ja im Kindergarten mit den Kindern und das bedeutet, dass ich nicht sonderlich frei in meiner Frühstücksgestaltung bin, daher genieße ich es am Wochenende und im Urlaub immer sehr, selbst bestimmen zu können, was ich essen. Mein Lieblingsfrühstück besteht seit einer ganzen Weile schon aus recht einfachen Zutaten. Das Obst wechselt immer mal wieder aber im Prinzip ist ist recht einfach: 1/2 Apfel, 1/2 Banane, 1/2 Orange, 200g Skyr, 20 g Pekanüsse, 3-5 Datteln & ein kleiner Berg Zimt. Zum reinlegen. Manche Menschen mögen offenbar Skyr nicht- eine Tatsache, die mir unbegreiflich erscheint 😉 aber den kann eins freilich auch durch normalen Joghurt ersetzen. Was frühstückt ihr so am Liebsten?

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Alle Zwölfe.

Seit gefühlt hundert Jahren will ich bei diesem 12 von 12 mitmachen und vergesse es genau- immer. Heute habe ich es tatsächlich nicht vergessen, da mein Instagram Stream mich früh genug erinnerte, als die ersten Bilder mit dem Hashtag eintrudelten. Hier also mein Tag in Bildern (und einigen Worten). Zuerst mal aufstehen. heute wäre ich eindeutig lieber im Bett geblieben. Wenn mein Wecker klingelt, ist es nämlich noch stockdunkel. Aber immerhin erfreue ich mich jeden Morgen an meinem Geburtstagsgeschenk von den Kolleg_innen, dem wunderschönen Amethyst. Und irgendwann nach dem ersten Liter Early Gay sehe ich dann auch halbwegs brauchbar aus.     Nach der Arbeit, die heute mal nur 6 Stunden dauert, weil meine Nachmittagstermine abgesagt wurden, ignoriere ich die Wäschesäcke und kuschle mich mit Tee auf dem Nachttisch ins Bett, um eine Runde Star Trek zu schauen- es gibt nämlich die uralten Folgen auf Netflix. Die Freundin macht es sich derweil auf dem Sofa neben Totoro gemütlich, sie liest sich nämlich grade durch mein Fantasyregal.     Und dann gibt es Neben einer Riesenschale Obst mit Skyr noch …

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Sugaring

Ich wollte ja schon lange mal dieses Sugaring ausprobieren, von dem die ganze Welt so schwärmt und weil auf meinem Instagram ein paar Menschen gefragt haben, wie es so gelaufen ist, hier heute das Rezept und das Fazit. Als erstes habe ich mir Unmengen an Youtube-Videos angesehen, denn eins wurde mir beim Lesen der Berichte schnell klar- offenbar kann man dabei eine Menge falsch machen. Zu viel Wasser, zu wenig Wasser, die Haut nicht optimal vorbereitet, nicht die richtigen Tools zum Auftragen usw. Schließlich habe ich mich für die Anleitung von Joanna  entschieden und alles hat auf Anhieb richtig gut geklappt. Man braucht im Prinzip nur 3 Zutaten, nämlich Zucker, Wasser und Zitronensaft und zwar im Verhältnis 1 (Zucker), 1/8 (Wasser), 1/8 (Zitronensaft). Das ganze kommt in einen Topf und wird erhitzt bis es die Farbe von schönem Karamell hat. Meins wurde allerdings etwas dunkleres Karamell, das hat aber überhaupt nicht gestört. Ich habe allerdings die Abkühlzeit unterschätzt, das ganze hat nämlich über eine Stunde auskühlen müssen, bis es verwendbar war. Aber dann konnte ich es …

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Atem

Heute stand ich seit Längerem mal wieder ganz oben auf einem Schwarzwaldberg, dem Schauinsland, um genauer zu sein. Und es war düster, wolkenverhangen und so richtig herbstlich ungemütlich. Das ist ja eine Stimmung, in der ich so richtig aufgehe. Dann möchte ich am Liebsten stundenlang draußen sein, weil ich das Gefühl habe, frei atmen zu können, Raum zu haben. Besonders Innenraum. Ich kann beim Laufen gut nachdenken, mich sortieren. Die Luft riecht auch zu keiner Jahreszeit so gut, wie im Herbst. Ich kichere, während ich knorzelige Äste heimschleppe, ich freue mich auf warmes Wohnzimmer und Tee und überlege schon, wie ich die gefundenen Schätze dekoriere. Es ist das Leben, so, wie ich es liebe. Herbst, mein großer Herzensschatz. Bleib noch lang.

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